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Grafikkarten Vergleich 2020

Rangliste & Empfehlungen für Full-HD, WQHD, 4K & VR

#1 Nvidia GeForce RTX 2080 Ti: Die aktuell beste Gaming Grafikkarte am Markt

Einsatzzweck: 4K- oder VR-Gaming mit sehr hohen bis Ultra Details

GeForce-RTX-2080-Ti

GPU: Turing (TU102)Basis-Takt: 1350 MHzBasis-Takt: 1545 MHzRAM: 11GB GDDR6

 

Die GeForce RTX 2080 Ti ist die aktuell schnellste Gaming-Grafikkarte am Markt. Während die vorige High-End GPU GTX 1080 Ti von Nvidia ihre Schwierigkeiten mit 4K und mittleren bis hohen Details hatte, schafft die RTX 2080 Ti in den meisten Games maximale Details mit 60+ FPS. Wer sich mit mittleren Details zufrieden gibt, kann, in Kombination mit G-Sync, selbst einen 4K Monitor mit 144Hz ausreizen. Und auch Virtual Reality Fans kommen mit der 2080 Ti voll auf ihre Kosten.

In der Realität dürfte die RTX 2080 Ti für die meisten Gamer oft nur ein Traum bleiben. Stolze 1300€ und aufwärts verlangt Nvidia für seine High-End GPU. Sie richtet sich an Enthusiasten, die immer das absolute Maximum möchten.

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ASUS ROG STRIX NVIDIA GeForce RTX 2080 Ti OC 11G Gaming Grafikkarte (PCIe 3.0, 11GB DDR6 Speicher, HDMI, Displayport, USB Type-C)
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  • Die ROG GeForce RTX-Grafikkarten basieren auf der Nvidia Turing-GPU-Architektur und der brandneuen RTX-Plattform
  • DirectX 12: Neue Grafikeffekte und Rendering-Techniken für ein extrem realistisches Gaming-Erlebnis
  • Hol dir mit der GeForce RTX das ultimative 4K-Gaming-Erlebnis und genieße die besten Spiele von heute in beeindruckenden Details
  • Die Axial-Lüfter besitzen ein rundum verbessertes Design und sind staubgeschützt nach IP5X
  • Das 2,7-Slot Design vergrößert die Kühlfläche um über 20% im Vergleich zur letzten Generation

#2 Nvidia GeForce RTX 2080 Super: High-End Klasse bis 850€

Einsatzzweck: 4K- oder VR-Gaming mit hohen Details

GeForce-RTX-2080-Super

GPU: Turing (TU104)Basis-Takt: 1650 MHzBoost-Takt: 1815 MHzRAM: 8GB GDDR6

 

Für ca. 500€ weniger, gibt es von Nvidia die aktuell zweitschnellste Gaming-Grafikkarte am Markt. Leistungstechnisch muss sich die RTX 2080 Super nicht hinter der RTX 2080 Ti verstecken. In unserem Grafikkarten Vergleich liegt sie leistungstechnisch im Schnitt in etwa 5-10% hinter der RTX 2080 Ti. Die RTX 2080 Super ist eine verbesserte Version der RTX 2080 mit höherer Chip-Taktrate, höherem VRAM-Takt und mehr Shader- und Textur-Einheiten.
4K mit hohen Details sind mit der RTX 2080 Super bei Tripple-A Games wie Battlefield 5, Metro Exodus, Tomb Raider und Co. problemlos möglich. Mit knapp über 800€ ist sie für Gamer bezahlbarer als die 2080 Ti.

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ASUS ROG Strix Nvidia GeForce RTX 2080S Advanced 8G Gaming Super Grafikkarte (PCIe 3.0, 8GB DDR6 Speicher, HDMI, Displayport, USB Type-C)
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  • DirectX 12: Neue Grafikeffekte und Rendering-Techniken für ein extrem realistisches Gaming-Erlebnis.
  • 4K: Hol dir mit der GeForce RTX das ultimative 4K-Gaming-Erlebnis und genieße die besten Spiele von heute in beeindruckenden Details.
  • Die Axial-Lüfter besitzen ein rundum verbessertes Design und sind staubgeschützt nach IP5X.

#3 Nvidia GeForce RTX 2070 Super: Mittel- bis High-End Klasse bis 650€

Einsatzzweck: 4K- oder VR-Gaming mit mittleren Details – WQHD Gaming mit 144 FPS

GeForce-rtx-2070-super

GPU: Turing (TU104)Basis-Takt: 1605 MHzBoost-Takt: 1770 MHzRAM: 8GB GDDR6

 

Wie weiter unten im Beitrag beschrieben, dominiert Nvidia den High-End Grafikkartenmarkt. Und so handelt es sich bei unserer dritten Empfehlung ebenfalls um eine GPU von Nvidia. Die RTX 2070 Super ist ein Upgrade der RTX 2070 mit einer verbesserten Leistung und richtet sich an alle Gamer, die viel Power zum fairen Preis suchen.
Die 2070 Super bietet genügend Leistung für 4K Titel mit mittleren bis hohen Details. Auch VR-Gamer dürfen sich über die äußerst potente Leistung freuen. In WQHD sind, je nach Game, mittlere bis hohe Details mit 144 FPS kein Problem. Preislich ist sie in etwa 200€ günstiger als die 2080 Super. Schlägt mit 600€ aber trotzdem ein tiefes Loch in die Gamerkasse.

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ASUS ROG Strix Nvidia GeForce RTX 2070S 8G Gaming Super Grafikkarte (PCIe 3.0, 8GB DDR6 Speicher, HDMI, Displayport, USB Type-C)
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  • Das Axial-Tech-Lüfterdesign bietet eine kleinere Lüfternabe, durch die längere Lüfterblätter ermöglicht werden, sowie einen Sperrring, der den abwärtsgerichteten Luftdruck erhöht
  • Die 0dB-Technologie sorgt für eine niedrige Geräuschentwicklung bei weniger anspruchsvollen Spielen.
  • Das 2,7-Slot-Design vergrößert die Kühloberfläche, um das Maximum aus den drei leistungsstarken Axial-Lüftern herauszuholen
  • Mit dem Dual-BIOS kannst du ohne Software zwischen den BIOS-Profilen Quiet und Performance umschalten
  • Die Auto-Extreme-Technologie nutzt Automatisierungstechniken, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

#4 AMD Radeon RX 5700: Mittelklasse Grafikkarte bis 400€

Einsatzzweck: WQHD Gaming mit hohen bis sehr hohen Details

AMD-Radeon-RX-5700

GPU: RDNA (Navi 10)Basis-Takt: 1465 MHzBoost-Takt: 1725 MHzRAM: 8GB GDDR6

 

Mit der RX 5700 liefert AMD einen direkten Konkurrenten zur RTX 2060 von Nvidia. Sowohl leistungs- als auch preistechnisch liegen beide Grafikkarten nicht weit auseinander. Die RX 5700 von AMD liefert ausreichend hohe Performance für das Zocken auf einem WQHD Monitor. Je nach Game und Framerate müssen Abstriche gemacht werden. Dafür ist die RX 5700 aber bereits ab 350€ erhältlich. Die RTX 2060 kostet im Schnitt 30€ mehr. Die schnellere RX 5700 XT ist ab 450€ erhältlich.

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  • XFX AMD Radeon RX 5700 DD Ultra Boost up to 1750m 8GB GDDR6 3xDP HDMI - Grafikkarten
  • Base Clock 1565MHz
  • Game Clock 1720MHz
  • Boost Clock up to 1750Hz
  • Memory Size 8 GB GDDR6

#5 Nvidia GeForce GTX 1660 Super: Einsteigerklasse Grafikkarte bis 300€

Einsatzzweck: Full-HD Gaming mit sehr hohen bis maximalen Details

Nvidia-GeForce-1660-Super

GPU: Turing (TU116)Basis-Takt: 1530 MHzBoost-Takt: 1785 MHzRAM: 8GB GDDR6

 

Die GTX 1660 Super von Nvidia ist eine sehr gute Empfehlung für alle Gamer, die nicht auf WQHD oder Ultra-HD umsteigen möchten. Sie liefert ausreichend hohe Performance für sehr hohe bis maximale Details und ist bereits ab 250€ erhältlich. Mit mittleren Details sind auch Frameraten von bis zu 144 FPS möglich. AMD kann hier nur mit der deutlich teureren Vega 56 mithalten.

ASUS NVIDIA GeForce GTX 1660 Super Dual OC 6G Gaming Grafikkarte (6GB DDR6 Speicher, HDMI, DVI, DisplayPort, PCIe 3.0, 2,7-Slot-Design)
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ASUS NVIDIA GeForce GTX 1660 Super Dual OC 6G Gaming Grafikkarte (6GB DDR6 Speicher, HDMI, DVI, DisplayPort, PCIe 3.0, 2,7-Slot-Design)
  • Das Axial-Tech-Lüfterdesign bietet eine kleinere Lüfternabe, durch die längere Lüfterblätter ermöglicht werden, sowie einen Sperrring, der den abwärtsgerichteten Luftdruck erhöht
  • Broadcasting: Die GeForce GTX 16 Super Serie verfügt über einen speziellen Hardware-Encoder, der das gleichzeitige Spielen und Streamen bei hervorragender Qualität und optimierter Leistung möglich macht
  • Das 2,7-Slot-Design vergrößert die Kühloberfläche, um das Maximum aus den beiden leistungsstarken Axial-Lüftern herauszuholen
  • Die 0dB-Technologie sorgt für eine niedrige Geräuschentwicklung bei weniger anspruchsvollen Spielen
  • DirectCU II bringt die Heatpipes aus Kupfer in direkten Kontakt mit dem GPU-Chip und ermöglicht eine bessere Kühlung

#6 AMD Radeon RX 580: Einsteigerklasse bis 200€

Einsatzzweck: Full-HD Gaming mit hohen bis sehr hohen Details

AMD-Radeon-RX-580

GPU: Polaris 10Basis-Takt: 1257 MHzBoost-Takt: 1340 MHzRAM: 8GB GDDR5

 

Für Gamer mit sehr knappen Budget bietet die RX 580 von AMD akzeptable Leistung zum sehr guten Preis. Bereits ab 150€ können Tripple-A Titel wie Battlefield 5, Metro Exodus, Tomb Raider und Co. in Full-HD mit hohen bis sehr hohen Details und 60 FPS gezockt werden. Damit ist sie die perfekte Grafikkarte für Gaming-Einsteiger.

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Sapphire Pulse Radeon RX 580 8GD5 lite Einzelhandel RX580 RX 580 11265-05-20G 8GB
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Sapphire Pulse Radeon RX 580 8GD5 lite Einzelhandel RX580 RX 580 11265-05-20G 8GB
  • Speichertaktfrequenz: 2000 MHz. Maximale Auflösung: 3840 x 2160 Pixel. DirectX-Version: 12.0, OpenGL-Version: 4.5. Schnittstelle: PCI Express x16 2.0. Kühlung: Aktiv, Anzahl Lüfter: 2 Lüfter
  • Sapphire RADEON RX 580 8GB GDDR5 PULSE, Radeon RX 580, 8 GB, GDDR5, 256 Bit, 3840 x 2160 Pixel, PCI Express x16 2.0
  • Radeon Rx 580 8Gb Gddr5 Pulse Pci-E 2XHDMI Dvi-D 2Xdp Oc W/Bp

Grafikkarten Rangliste

Stand: Januar 2020*
Nvidia GeForce RTX 2080 TI 100%
Nvidia GeForce RTX 2080 Super 95.6%
Nvidia GeForce RTX 2080 94%
Nvidia GeForce RTX 2070 Super 91.6%
Nvidia GeForce 1080 TI 90.2%
Nvidia GeForce RTX 2070 87.4%
AMD Radeon VII 86%
Nvidia GeForce RTX 2060 Super 85.2%
AMD Radeon RX 5700 XT 84.5%
Nvidia GeForce RTX 2060 78.7%
Nvidia GeForce GTX 1080 78.2%
AMD Radeon RX 5700 78%
AMD Radeon RX Vega 64 75.3%
Nvidia GeForce 1070 TI 74.6%
Nvidia GeForce GTX 1660 TI 69.2%
AMD Radeon RX Vega 56 68.6%
Nvidia GeForce GTX 1070 67.4%
Nvidia GeForce GTX 1660 Super 67.2%
Nvidia GeForce GTX 1660 58.4%
AMD Radeon RX 590 56.2%
Nvidia GeForce GTX 1060 6GB 50.8%
Nvidia GeForce GTX 1060 3GB 47.5%
AMD Radeon RX 580 8GB 47.4%
Nvidia GeForce GTX 1650 43.1%
AMD Radeon RX 570 4GB 42.9%
Nvidia GeForce GTX 970 42.1%
AMD Radeon R9 390 39.7%
Nvidia GeForce GTX 1050 TI 31.4%
Nvidia GeForce GTX 1050 25.6%
AMD Radeon RX 560 23.1%

Grafikkarten FAQ

Häufig gestellte Fragen rund um Grafikkarten

In dieser Rubrik soll es um wirklich relevante Fragen rund um Grafikkarten gehen. Selbsterklärende Fragen wie „Was ist eine Grafikkarte?“ oder „Was ist die Aufgabe einer Grafikkarte?“ werden hier nicht beantwortet.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Nvidia- und einer AMD Grafikkarte und welche ist besser?

In nahezu jeder Nische entzweien sich die Lager, sofern nicht mehrere Konkurrenten vorhanden sind. Als bekannteste Beispiele wären da zu nennen: Xbox Vs. Playstation oder Apple Vs. Android. Bei Games sieht die Situation nicht anders aus. Battlefield Vs. Call of Duty. Fifa Vs. PES. Gran Turismo Vs. Forza Motorsport. Die Liste ließe sich lange weiterführen. Und auch unter AMD und Nvidia Fans herrscht jener Streit. Schier unzählige Kriege wurden in Foren bereits ausgefochten.

NVIDIA G-SYNC LogoAMD-FreeSync-Logo

 

Eine Glaubensfrage also wie keine andere. Böse Zungen würden gar von Fanboyismus sprechen. Bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft und fördert den Fortschritt. Und in der Tat schenken sich bei fast allen erwähnten Beispielen beide Seiten wenig. Der Teufel steck eher im Detail. Doch gilt das auch für Nvidia Vs. AMD? Ein sensibles Thema, das wir hier mit Samthandschuhen anzugehen versuchen. Kommen wir also zu den mit Spannung erwarteten Unterschieden:

Preis- Leistung

Um es kurz zu machen, AMD bedient mit seinen Grafikkarten hauptsächlich den potenten Mittelklasse Markt, während Nvidia auch High-End Grafikkarten für höchste Ansprüche liefert. Das soll nicht heißen, das AMD keine High-End Grafikkarten anbietet. Das tun sie. Doch zeigt sich in der Grafikkarten Rangliste, das in den Top Ten lediglich zwei AMD Grafikkarten zu finden sind. Eindeutiger Sieger in der High-End Klasse ist Nvidia.
Die wahre Schlacht um den Gamer herrscht in der Mittelklasse. Hier kann AMD Nvidia die Stirn bieten und lockt Zocker mit etwas günstigeren Preisen. Mehr „Bang for the buck“ (Leistung fürs Geld) gibt es also bei AMD. Heißt, bei der Preis-Leistung im mittleren Preisbereich gewinnt meist AMD. Zumindest dann, wenn es um jeden Cent in der Gamerkasse geht.

  • So kostet aktuell die günstigste RX Vega 64 Grafikkarte 359,- Euro (Stand 25.11.2019)
  • Im Vergleich kostet die etwa Gleichstarke 1070 TI aktuell 379,- Euro (Stand 25.11.2019)
Lange Zeit dominierte AMD die Grafikkarten Rangliste für den Einsteigermarkt. Für circa 150€ bekamen Gamer bereits ordentliche Leistung zum kleinen Preis. Mit der GeForce GTX 1650 warf schließlich auch Nvidia eine Einsteigerfreundliche Grafikkarte auf den Markt, die Preis- Leistungstechnisch zu überzeugen weiß. Direkter Konkurrent der GTX 1650 (ab 170,- Euro) ist die RX 570 von AMD (ab 165,- Euro). Im Low-Budget Bereich gibt es keinen eindeutigen Sieger.

 

Vorteil AMD Grafikkarten dank FreeSync?

Nvidia G-Sync Monitore sind teuer. So lautete die Kritik der AMD Nutzer. Ein Argument, das lange Zeit Gültigkeit besaß. Bis Nvidia beschloss, AMD´s FreeSync Technologie mittels Treiber ebenfalls zu unterstützen. Allerdings unter strengen Tests der Monitore. Entsprechend lässt sich die FreeSync Technologie nicht mit allen FreeSync kompatiblen Monitoren nutzen. Eine Liste mit offiziell Nvidia kompatiblen Geräten findest du hier.

Neben erwähnten Geräten, haben fleißige Reddit Nutzer eine Liste mit getesteten Monitoren erstellt, die stetig erweitert wird und auch inoffiziell funktionierende Geräte auflistet.

 

Fazit

Eigentlich hätte dieses Thema einen eigenen Beitrag verdient. Da es hier aber um das Thema Grafikkarten Vergleich & Rangliste geht, finden wir, dass dieser Beitrag gut rein passt.

Ein Fazit zu „AMD Vs. Nvidia“ zu ziehen, ohne eine Seite zu verärgern, ist schwierig. Wir möchten hier niemanden zum Kauf einer Marke überreden. Diese Meinung/Empfehlung beruht lediglich auf unserem subjektiven Empfinden.

Wenn du bereits im Besitz eines FreeSync fähigen Monitors bist, auf Nummer sicher gehen willst und keine sehr hohen Anforderungen wie 4K- und VR- Gaming hast, greifst du zu einer AMD Grafikkarte. Anders sieht es aus, falls dein bestehender Monitor in der Liste aufgelistet ist und du Nvidia bevorzugst. Soll es also „nur“ Full-HD / WQHD Gaming sein, so reicht eine Mittelklasse AMD Grafikkarte aus. Möchtest du auch in die Virtuelle Realität eintauchen oder in knackig scharfer 4K Auflösung zocken, so bietet Nvidia mehr Leistung. Im High-End Bereich kommst du einfach nicht um eine Nvidia Grafikkarte herum. Aktuell (Stand: Dezember 2019) gibt es keine schnellere Grafikkarte, als die RTX 2080 TI von Nvidia.

Schlussendlich kann gesagt werden, dass es keinen klaren Gewinner gibt. Häufig entscheidet der persönliche Geschmack. Unserer Meinung nach ist und bleibt AMD Sieger in der Kategorie Preis-Leistung, während Nvidia der ungeschlagene König in Sachen Power ist.

P.S. Als neuer Konkurrent will auch Intel bald im Grafikkartenmarkt mitmischen. Damit sollten die Ranglisten für Grafikkarten ordentlich durcheinander gewürfelt werden.

 

Warum benötigt eine höhere Auflösung wie WQHD oder 4K eine schnelle Grafikkarte?

Je höher die Auflösung und damit die Bildpunkte eines Monitors, desto mehr Rechenpower wird benötigt.

  • Ein Full-HD Monitor stellt mit einer Auflösung von 1920 x 1080 gleichzeitig 2.073.600 Pixel auf der Bildfäche dar.
  • Bei WQHD (2560 x 1440) sind 3.686.400 Bildpunkte auf der Bildschirmfläche zu sehen.
  • Bei 4K Ultra-HD (3840 x 2160) hingegen das Vierfache zu Full-HD – nämlich 8.294.400 Bildpunkte.

Entsprechend der Auflösung muss die Grafikkarte mehr einzelne Bildpunkte berechnen. Die Differenz beträgt dabei:

  • Full-HD zu WQHD = Um den Faktor 1,77
  • Full-HD zu Ultra-HD = Um den Faktor 4

Als Ergebnis erhält der Zocker, je nach Auflösung, ein deutlich schärferes Bild und mehr Details. Mehr Infos zu 4K Gaming Monitoren.

 

Und was ist mit Virtual-Reality?

Die höchsten Anforderungen an die Grafikkarte stellen aktuell, zusammen mit 4K 144Hz Monitoren, High-End Virtual-Reality Brillen. Hier muss die Grafikkarte – im Vergleich zu Full-HD – nicht nur mehr Bildpunkte berechnen, sondern auch gleichzeitig mehr Einzelbilder pro Sekunde und das Ganze auf jeweils einem Bildschirm pro Auge.

Grafikkarte-fuer-Virtual-Reality-HTC-ViveNehmen wir die HTC Vive Pro als Beispiel:

  • 1400 x 1600 Bildpunkte je Auge = 2.240.000 Pixel
  • 90 Einzelbilder pro Sekunde je Auge

Dies kann, je nach Grafikpracht, sogar die stärkste Grafikkarte in die Knie zwingen. Mittlerweile versuchen die VR-Headset Hersteller mittels Eye-Tracking die Grafikkarte zu entlasten. Die Kamera im VR-Headset erfasst in Echtzeit, wo der Nutzer hinschaut, und stellt nur genau die Stelle mit höchsten Details dar, auf die der Zocker in dem Moment hinschaut. Das Umfeld wird in niedriger Qualität dargestellt und fällt beim Zocken nicht auf. Dadurch sollen auch Mittelklasse-Grafikkarten VR-Fähig gemacht werden.

 

Welche Features benötigen viel Rechenleistung?

Selbst Low-Budget Grafikkarten bis 150,- Euro sind heutzutage in der Lage, maximale Details in Full-HD darzustellen. Entsprechend haben sich die Anforderungen an die Grafikkarte geändert. Mittlerweile sind Themen wie Auflösung oder Einzelbilder pro Sekunde wichtiger. Denn, je höher die Auflösung, umso mehr kann auf Einstellungen wie Anti-Aliasing verzichtet werden.

Neben den Grafikeinstellungen wie Anti-Aliasing, sind die dargestellten Einzelbilder pro Sekunde mittlerweile für Zocker ein wichtiges Thema. 144Hz Monitore beispielsweise, stellen hohe Ansprüche an die Grafikkarte. 144Hz 4K Monitore zwingen gar, je nach Grafikdetails, aktuell jede Grafikkarte in die Knie.

 

Was ist noch wichtig für maximale Leistung?

  • Treiber aktuell halten: Mit nahezu jedem neuen Treiberupdate optimieren die Grafikkartenhersteller die Performance der Grafikkarte. Besonders bei beliebten Games kann ein Treiber Update einige Frames mehr bringen. Also halte deine Treiber immer auf dem neusten Stand. Die neusten Treiber findest du hier: Nvidia / AMD
  • BIOS Flash: Ein Bios Flash ist heutzutage zwar nicht mehr so ein heikles Thema wie früher. Doch solltest du das nur dann machen, wenn du dir deiner Sache wirklich sicher bist. Meist ist das gar nicht nötig. Ein Bios Flash ist dann zu empfehlen wenn der Hersteller selbst dies empfiehlt.
  • Übertakten (Overclocking): Auch das Übertakten einer Grafikkarte ist heutzutage ein Kinderspiel. Früher musste man hierfür noch selbst Hand an der Hardware anlegen. Heutzutage lässt sich das ganze mittels Software steuern. Damit lässt sich mehr Leistung aus der vorhandenen oder neuen Grafikkarte kitzeln. Allerdings verfällt dann meist die Garantie. Wie das geht, kannst du beispielsweise hier

 

Was sagt der Speichertakt einer Grafikkarte aus?

Der Speichertakt einer Grafikkarte sagt zunächst nicht viel über die wahre Leistung aus. Zumindest dann nicht, wenn völlig andere Modelle miteinander verglichen werden. Beispielsweise kann eine Grafikkarte mit einem Speichertakt von 1200 MHz schneller sein, als eine Grafikkarte mit einem völlig anderen Chip und 3000 MHz.

Anders sieht die Sache aus, wenn zwei Modelle mit demselben Grafikchip verglichen werden. Mit einem besseren Kühlsystem kitzeln manche Hersteller oft mehr Leistung aus dem Grafikchip. Also ein werksseitiges Overclocking.

 

Wofür wird der Arbeitsspeicher (RAM) benötigt?

Das Minimum an RAM sind heutzutage 4 Gigabyte. Je höher die Auflösung des Monitors, desto mehr RAM wird zum Zocken auf hoher Auflösung benötigt. Bei WQHD sind 6GB zu empfehlen. Bei 4K Ultra-HD sollten es 8GB sein. High-End Grafikkarten von Nvidia bieten bis zu 11GB RAM.

Im Arbeitsspeicher der Grafikkarte werden meist schnell benötigte Informationen abgelegt. Dieser ist deutlich schneller als der im Mainboard verbaute Arbeitsspeicher des PC´s. So werden beispielsweise Texturen, Shader und Geometriedaten auf den Arbeitsspeicher der Grafikkarte ausgelagert. Je hochauflösender die Textur, desto mehr RAM wird vom Spiel belegt.

 

Wo kann ich sehen welche Grafikkarte mein PC hat?

Das Aufschrauben des PC´s ist zum Glück meist nicht notwendig. Die vorhandene Grafikkarte kann mittels Windows Geräte-Manager ganz einfach angezeigt werden.

  1. Klicke dafür mit einem Rechtsklick auf das Windows-Symbol unten links.
  2. Klicke auf den Geräte Manager
  3. Hier siehst du den Eintrag „Grafikkarten“
  4. Ein Klick auf den Pfeil nach unten offenbart die im PC verbaute Grafikkarte

Grafikkarte-Nvidia-GeForce-1070-Geraete-Manager

Für mehr Details kannst du auch das kostenlose Programm GPU-Z installieren.

GPU-Z

 

Worauf muss ich bei einem Grafikkartenwechsel achten?

Ob sich nur ein Upgrade der Grafikkarte lohnt, oder ob auch die CPU und der Arbeitsspeicher gewechselt werden sollten, muss vor dem Kauf überprüft werden. Denn, ist die CPU der Flaschenhals, so wird eine schnellere Grafikkarte keine bahnbrechenden Verbesserungen bringen.

Um die Schwachstelle am PC zu erkennen, reicht es aus, den Task Manager in Windows zu starten. Nun wird das Game, für welches man mehr Performance erhofft, geladen und gezockt. Anschließend muss in den Task Manager gewechselt werden. Hier wird zu jeder Komponente die maximale Auslastung angezeigt. War die CPU bei 100%, so lohnt ein Upgrade der Grafikkarte nicht. War die CPU nur bei 50% und die GPU bei 100%, so mangelt es wirklich an der Grafikpower.

Task-Manager-GPU

Oft halten neue Prozessoren zwei- bis drei Grafikkartengenerationen mit und müssen erst dann getauscht werden. Ist die GPU der limitierende Faktor, so müssen vor dem Upgrade weitere Punkte beachtet werden:

  1. Netzteil: Liefert das Netzteil nicht genügend Watt, so muss auch das Netzteil gewechselt werden.
  2. Anschlüsse: Das vorhandene Netzteil sollte die für Grafikkarten passenden Stromanschlüsse liefern. Die meisten GPUs benötigen meist einen 8-Pol- und einen 6-Pol-Stromschluss. Die High-End RTX 2080 TI benötigt gar zwei 8-Pin-Stecker.
  3. PC-Gehäuse: Ist das Gehäuse des PCs zu klein oder steht das Netzteil im Weg, so muss oft auch das Gehäuse gewechselt werden. Alternativ bieten einige Hersteller auch verkürzte Grafikkarten an. Diese sind jedoch meist schlechter gekühlt und können entsprechend in der Leistung gedrosselt sein.
  4. Monitoranschlüsse: Zwar bieten die meisten modernen Monitore die gängigen Ports wie HDMI und DisplayPort. Trotzdem gilt es hier vor dem Kauf einer neuen GPU diesen Punkt zu überprüfen.

Soll gar ein komplett neuer PC selbst zusammengebaut werden, so empfiehlt es sich, unseren bald erscheinenden Artikel „Neuer Gaming-PC gefällig“ zu lesen. Hier empfehlen wir jeweils einen Low-Budget, Mid-Class und High-End PC mit individuellen Komponenten.

 

Warum sind Grafikkarten so teuer geworden?

Grafikkarten waren, je nach Leistung, schon immer ein sehr teurer Spaß. Doch in den letzten Jahren scheinen die Preise förmlich zu explodieren. Hierfür gibt es nur einen Grund. Digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. benötigen für das sogenannte Mining viel Rechenleistung. Dies funktioniert mitunter auch mit schnellen Grafikkarten. Entsprechend des Crypto-Booms ist die Nachfrage nach Grafikkarten in den letzten Jahren stark angestiegen. Was in Folge die steigenden Preise für GPUs erklärt.

*Durchschnittliche Leistungsdaten errechnet aus aktuellen Graffikkarten Benchmarks und Gaming Performance anerkannter Fach- und Computermagazine.