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6 aktuelle USB-C Monitore für MacBook, MacBook Pro und andere Notebooks

6 aktuelle USB-C Monitore für MacBook & MacBook Pro

Mit den 2016er MacBook Modellen ist Apple den rigorosen Schritt gegangen und hat alle gewohnten Anschlüsse wie den MagSafe 2 Netzanschluss, Thunderbolt, USB A oder HDMI-Port gestrichen. In erster Linie deshalb, um die schnellere Verbreitung des USB-C Standards voranzutreiben.
Entsprechend sinnvoll ist es, dem edlen MacBook einen externen USB-C Monitor zu spendieren. Wirrer Kabelsalat gehört damit der Vergangenheit an. Ein Kabel für alle Zwecke. Warum sich ein USB-C Monitor perfekt für Notebooks eignet, welche Vorteile sich dadurch ergeben und welche neuen Modelle dem MacBook würdig sind, erfährst du im Folgenden.

Top Displays mit USB-C

High-End für Bild- & Videoedit5-stars-bewertungen

Dell U3818DW

Auflösung
Zoll-icon-nk
Panel-icon-nk
USB-C Output Watt
Auflösung
3840 x 1600
Größe
38 Zoll
Panel
IPS / 8 Bit + FRC
USB-C Output
100 Watt

Der U3818DW von Dell richtet sich mit seinem riesigen 38 Zoll Curved IPS-Panel an Bild- & Videoschnitt Profis, die Wert auf möglichst viel Platz und Übersicht legen. Multitasking Anwendungen profitieren von der Breite am meisten. Egal ob Videoschnitt, Bildbearbeitung oder Office Anwendungen. Das ständige Switchen von Fenstern entfällt meist vollständig. Mit bis zu drei Fenstern nebeneinander, lässt es sich vorzüglich arbeiten.

Anhand der Wölbung des Bildschirms, ist auch an den Seiten stets eine sehr gute Übersicht gegeben. Mit einer Auflösung von 3840 x 1600 Pixeln bietet er, trotz einer Bildschirmbreite von satten 90 Zentimetern, ein gestochen scharfes Bild.

 

Exzellente Farbdarstellung für Profis

Auch wenn Dell den U3818DW offiziell als Office-Monitor bewirbt, zeigt sich in Tests schnell, dass das blickwinkelstabile IPS-Panel eine hervorragende sRGB Farbraumabdeckung von 99% aufweist. Der Werkskalibrierte Monitor eignet sich somit sehr gut für Fotografen, die Wert auf akkurate Farben legen. Für den Druckbereich könnte die Adobe RGB Farbraumabdeckung von ~77% jedoch zu gering sein. Der DCI-P3 Farbraum wird zu ~78% abgedeckt.

Die Leuchtdichte wird von Dell mit 300 cd/m² angegeben, welche in Tests nur knapp unterschritten (~290 cd/m²) wird. Damit sollte das Bild auch in hellen Räumen sehr gut sichtbar bleiben. Bei direkter Sonneneinstrahlung könnte die Leuchtdichte allerdings zu gering sein.

Die Ausleuchtung wirkt im Bericht von Prad.de äußerst homogen, wobei an den Ecken leichtes aber nicht sichtbar störendes Aufleuchten auftreten kann. Trotzdem handelt es sich hierbei um ein vorselektiertes Panel der Ultrasharp Serie. Somit sind Pixelfehler und grobe Schnitzer praktisch ausgeschlossen. Bei Ausnahmen tauscht der hervorragende Service von Amazon den Bildschirm anstandslos aus.

 

USB-C mit 100 Watt Output für alle MacBook Pros

Auch wenn die 85 Watt Ausgangsleistung des LG Ultrafine 5K ausreichend für alle Macbook Pros sind, bietet der 38 Zöller von Dell satte 100 Watt und versorgt so garantiert jedes Gerät mit genügend Power. Als weitere Anschlüsse sind vorhanden: 2 x HDMI 2.0 (HDCP 2.2), 1 x DisplayPort 1.2 (HDCP 2.2), 2 x USB-3.0-Upstream-Port, 2 x USB-3.0-Downstream-Port (Seite), 2 x USB-3.0-Downstream-Port (unten).

An der Ergonomie gibt es nichts auszusetzen. Der Bildschirm lässt sich drehen, neigen und um 115 Millimeter in der Höhe verstellen. Eine Pivot-Funktion ist durch die Wölbung logischerweise nicht vorgesehen. Das Design ist Dell typisch schlicht und edel gehalten. Die verwendeten Materialien sind dem Preis entsprechend als hochwertig anzusehen. Durch den schlanken Rahmen wirkt der Bildschirm am Arbeitsplatz äußerst ansprechend und macht eine sehr gute Figur.

Fazit: Der U3818DW von Dell leistet sich keine Schwächen und ist ein absoluter High-End Monitor für die Bild- & Videobearbeitung. Die ausgewogene Ausleuchtung des Panels ist nach wie vor keine Selbsverständlichkeit bei Monitoren. Die akkurate Farbdarstellung in Kombination mit der riesigen Bildfläche machen den Monitor perfekt für jeden Einsatzzweck. Für die hochprofessionelle Bildbearbeitung könnte die geringe Abdeckung des Adobe RGB (77%) und DCI-P3 (78%) Farbraumes allerdings nicht ausreichend genug sein.

Preislich kein Schnäppchen, bekommt der Nutzer hier sehr gute Technik für sein Geld. Bedacht werden sollte die Bildschirmbreite von satten 90 Zentimetern.

Sehr gute Preis-Leistung4,5 Sterne

LG 27UK850-W

LG 27UK850 W Empfehlung mit USB-C

Auflösung
Zoll-icon-nk
Panel-icon-nk
USB-C Output Watt
Auflösung
3840 x 2160
Größe
27 Zoll
Panel
IPS / 10 Bit
USB-C Output
60 Watt

Der 27UK850-W gehört zur neuen 2018er Produktserie von LG und bietet aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, was Ausstattung und technische Daten angeht. Für aktuell unter 600,- Euro, bietet das Gerät alles was das Herz begehrt und ist nahezu der optimale 4K Monitor für das MacBook Pro.

Gutes Design, USB-C nicht optimal gelöst

Mittels eines einzigen USB-C Kabels, lässt sich das MacBook (Pro) blitzschnell mit dem LG Display verbinden. Zeitgleich wird das MacBook mit Strom (60 Watt) versorgt und aufgeladen. Externe Geräte wie Tastatur, Maus, Festplatte, Lautsprecher etc. lassen sich direkt am Bildschirm anschließen und sind gleichzeitig mit dem MacBook gekoppelt. Leider drosseln in diesem Fall beide USB A Ports auf USB 2.0 Geschwindigkeit.

Der schmale Rahmen mit mattem Finish wirkt hochwertig und minimalistisch zugleich. So kann der minimalistische Look am Schreibtisch gewahrt werden. Anschlüsse für 1 x USB-C / Thunderbolt 3, 2 x USB A, 1 x DisplayPort, 2 x HDMI und 1 x Kopfhörer finden sich auf der Rückseite. Mittels HDCP 2.2 Support ist das Anschauen von kopiergeschütztem Filmmaterial (Netflix, Amazon Video) möglich. Die 2 x 5 Watt Lautsprecher lösen keine Begeisterung aus, sind jedoch fürs Filme schauen in Ordnung. AMD-FreeSync ist für Windows und Xbox Nutzer interessant.

10 Bit IPS Panel für Bild- & Videobearbeitung

Das 27 Zoll große blickwinkelstabile 60Hz IPS Panel mit echten 10 Bit und hochauflösender 4K Auflösung richtet sich eindeutig an semiprofessionelle Fotografen und ambitionierte Videoschnittexperten. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt. Damit sind akkurate Farben garantiert. Für den Fotodruck ist das Gerät suboptimal. Mit einer Adobe Farbraumabdeckung von 81%, können Farbunterschiede beim Druck auf Papier auftreten. Die Pivot Funktion ist für Programmierer interessant.

Eine nette Dreingabe ist der HDR10 Support. Mit einer Leuchtdichte von 350 cd/m², eignet sich der LG auch für hellere Räume. Echtes HDR benötigt zwar 1000 cd/m2, doch sind Unterschiede zu einem Monitor ohne HDR10 Support sofort erkennbar.

Fazit: Mit einem zusätzlichen USB-C Port hätte die Anzeige auf einen zweiten Monitor erweitert werden können, ohne dass dafür ein weiterer Anschluss am Macbook belegt wird. Warum bei der Nutzung von UCB-C beide USB A Ports auf 2.0 Geschwindigkeit gedrosselt werden, ist nicht ganz nachvollziehbar.

Für den Druckbereich reicht die Adobe RGB Farbraumabdeckung nicht ganz aus. Monitore mit 100% Adobe RGB Support spielen jedoch in einer ganz anderen Preisliga. Da die meisten Farbdrucker auch im sRGB Farbraum arbeiten, betrifft dieses Problem nur den professionellen Bereich. Ansonsten gibt es kaum was zu bemängeln. Aktuelle Technik, gute Ausstattung und ordentliche Verarbeitung. Was Preis-Leistung angeht, sicherlich mit das Beste was der USB-C Monitor Markt derzeit zu bieten hat.

Warum USB-C?

Dem USB-C Port gehört die Zukunft, daran besteht kein Zweifel. Er soll der universelle beidseitig anwendbare ovale Anschluss für zukünftige Geräte werden. Dazu zählen PCs, Laptops, Smartphones, Tablets, Monitore und andere Peripherie. Der USB-C Anschluss bietet nicht nur überragende Transferraten und unkompliziertes „Plug-and-Play“, sondern er soll in Zukunft jeden erdenklichen Anschluss an jeglicher Hardware, unabhängig vom Hersteller, ersetzen. Dazu gehört der Stromanschluss, USB A/B 2.0/3.0, Micro USB, HDMI, DisplayPort, MHL, Thunderbolt und viele weitere.

USB-C – Vorteile für das MacBook

So sehr sich die Beschwerden bei frustrierten Kunden über die fehlenden Anschlüsse häufen, so sehr sollte Apple Dank für die Förderung des USB-C Ports gebühren. Denn die Vision „Ein Kabel für alles“ ist diesen Schritt wert. Die Vorteile für das MacBook sind bereits jetzt ersichtlich:

  1. Das MacBook mit jedem USB-C Monitor ganz simpel mit einem einzigen Kabel verbinden. Selbst in hoher 5K Auflösung. Alle restlichen Geräte wie Maus, Keyboard, Lautsprecher und andere Peripherie können am Monitor angeschlossen werden und sind so automatisch mit dem MacBook gekoppelt.
  2. Es lässt sich an allen USB-C Ports aufladen. Beidseitig. Mit jedem USB-C Ladegerät. Am Zigarettenanzünder im Auto. Selbst mit einer Powerbank! Allein diese Möglichkeit bietet unglaubliche Mobilität.
  3. Geräte mit USB-C Anschluss lassen sich untereinander nutzen. Ein SD-Karten-Leser für den Mac lässt sich auch an einem Android Handy oder Windows PC anschließend und nutzen. So auch Mäuse oder Tastaturen.
  4. Datenübertragungsraten von bis zu 40 Gbit/s sind problemlos möglich.
  5. Zu guter Letzt, jedes beliebige USB-C Kabel kann praktisch für alles verwendet werden. Der Lightning Anschluss am iPhone und iPad wird früher oder später ebenfalls durch USB-C ersetzt. Schluss also mit teuren Kabeln und Adaptern von Apple.
USB C Typ Kabel

Vier weitere USB-C Empfehlungen

Top für Videoschnitt4,5 Sterne

LG 34UC99-W

LG 34UC99-W perfekt für Videoschnitt

Auflösung
Zoll-icon-nk
Panel-icon-nk
USB-C Output Watt
Auflösung
3440 x 1440
Größe
34 Zoll
Panel
IPS / 8 Bit + FRC
USB-C Output
60 Watt

Bei drei von fünf von uns empfohlenen Monitoren, handelt es sich jeweils um ein Gerät von LG. Kein Wunder. Bisher widmen sich leider recht wenige Monitorhersteller dem USB-C Port. Vorreiter scheint LG.

Perfekt für Videoschnitt

Mit einem 34 Zoll großen Panel, einer Auflösung von 3440 x 1440 und einem Seitenverhältnis von 21:9, bietet der LG34UC99-W eine um 32% breitere Bildfläche, als ein vergleichbares 16:9 Modell. Gerade für den Videoschnitt bieten Ultra-Wide Bildschirme einen bemerkenswerten Mehrwert. In der Breite lässt sich auf der Timeline deutlich mehr darstellen. Doch nicht nur für den Videoschnitt macht das breite Panel Sinn. Mehrere Webseiten, Textdokumente und andere Anwendungen lassen sich hervorragend nebeneinander darstellen. Dies geschieht spielend einfach mit der mitgelieferten Software von LG.

Curved Panel für einen gelungenen „mittendrin Effekt“

Das Panel des 34UC99-W ist im Curved Verfahren hergestellt, was eine Art „Surround-Effekt“ um den Anwender generiert. Im Vergleich zu einem flachen Display, mündet dies in einer deutlich besseren Sichtbarkeit der Seiten. Zudem bietet das verbaute 8 Bit + FRC IPS Panel eine sehr gute Blickwinkelstabilität. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt, was ihn perfekt für die semiprofessionelle Bildbearbeitung macht. Punktabzug gibt es an der Leuchtdichte. Mit 300 cd/m² eignet sich der Bildschirm nicht für sehr helle Umgebungen.

Der einzige USB-C Anschluss an der Rückseite liefert 60 Watt und lädt alle 13 Zoll MacBook Pro Modelle problemlos auf. Läuft das 15 er MacBook Pro nicht permanent unter Volllast, so reichen die 60 Watt auch dafür aus. Weitere Anschlüsse: Zwei USB-A 3.0, 2 x HDMI 2.0, 1 x DisplayPort 1.2 und 1 x Line-Out für Kopfhörer und Lautsprecher.

Das Design ist LG typisch schlicht gehalten. Ein schmaler Rahmen lässt den Bildschirm recht edel wirken. Der gebogene Standfuß in silbernem Metall Look findet inzwischen bei vielen LG Modellen Verwendung und hat sich längst bewährt. Der Ultra-Wide Monitor lässt sich sowohl in der Höhe verstellen als auch neigen.

Fazit: Der 34UC99-W ist besonders für alle Anwender sinnvoll, die gerne mit mehreren Fenstern arbeiten und viel mit Videoschnitt oder Musikproduktion zu tun haben. Das Curved Panel liefert einen guten Überblick und vereinfacht die Nutzung von Multitasking Anwendungen merklich. Auch das Anschließen und gleichzeitige Betreiben von zwei Computern ist im Split Screen problemlos möglich.

Bestes Design4 Sterne

Dell S2718D

Dell S2718D mit bestem Design als USB-C Monitor

Auflösung
Zoll-icon-nk
Panel-icon-nk
USB-C Output Watt
Auflösung
2560 x 1440
Größe
27 Zoll
Panel
IPS / 8 Bit
USB-C Output
45 Watt

Es gibt zwar keinen vernünftigen Grund, nicht auf den 4K Ultra-HD Zug aufzuspringen. Besonders nicht am hervorragend skalierenden Mac OS. Doch wer sich aktuell auch mit 1440p  (2560×1440) zufrieden gibt, für den bietet Dell mit dem S2718D einen außerordentlich flachen WQHD Monitor mit nahezu randlosem InfinityEdge-Display und USB-C Support.

Minimalistisches Design ohne Höhenverstellung

Das elegante Design schmiegt sich der Apple Produktlinie nahtlos an und sorgt für eine edle und aufgeräumte Optik am Arbeitsplatz. Sowohl die Rückseite, als auch das schlanke Standrohr und der Standfußblock bestehen aus einer eleganten Metalloberfläche im silbernen Look. Der Standfuß wird fest mit dem Monitor verbunden geliefert. Entsprechend findet sich keine Möglichkeit, den Monitor mittels VESA Anschluss an eine Wand zu montieren. An Ergonomie fehlt dem Dell die Höhenverstellung und eine Pivot Funktion. Der Bildschirm lässt sich lediglich drehen und neigen.

Die Anschlüsse 1 x HDMI, 1 x USB-C, 2 x Downstream USB 3.0 Typ A, 1 x Line Out für Kopfhörer und Lautsprecher befinden sich auf der Rückseite des quadratischen Standfußes. Sie lassen sich sehr gut erreichen, verhindern aber auch effektiv ein möglichst nahes Heranrücken an die Wand. Alle Bedienelemente sind im Standfuß eingelassen. Dell packt ein HDMI- und ein USB-C Kabel mit in den Karton. Lautsprecher sind im Monitor keine integriert. Der USB-C Port leistet 45 Watt und lädt das MacBook auf. Für das MacBook Pro ist die Leistung nicht hoch genug (61 Watt 13 Zoll / 85 Watt 15 Zoll) um es rasch aufzuladen. So verdoppelt sich die Aufladezeit nahezu.

Dell: „Dünnster Monitor der Welt“

Das Sahnestück des S2718D ist das blickwinkelstabile 27 Zoll große 60Hz IPS Panel, welches Dell als „dünnsten Monitor der Welt“ bewirbt. Und in der Tat ist der Bildschirm unglaubliche 7 Millimeter dünn. Im Vergleich: Das iPhone 7 misst 7,1 Millimeter in der Tiefe. Die Breite des Rahmen an der Vorderseite beträgt jeweils nur 6 Millimeter.

Das Panel selbst besitzt eine glänzende Oberfläche, was, je nach Umgebung, sowohl als vorteilhaft als auch als negativ empfunden werden kann. Befindet sich ein Fenster hinter dem Nutzer, so kann es zu Spiegelungen kommen. Besonders deshalb weil die Leuchtdichte mit 300 cd/m² nicht die höchste ist. Mit einer Farbtiefe von 8 Bit kann der Bildschirm 16,7 Millionen Farben darstellen. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt. Adobe RGB zu 77%. Für die Hobbyfotografie mehr als ausreichend. Beim beworbenen HDR handelt es sich nicht um echtes HDR10 sondern um Dell eigenes HDR. Also eher als Gimmick anzusehen.

Fazit: Wer einen ultradünnen Monitor mit edlem Design sucht, macht mit dem S2718D sicherlich nicht viel falsch. Die WQHD Auflösung weiß mit einer Pixeldichte von 109 PPI zu gefallen, liefert jedoch bei weitem nicht die Schärfe eines LG 5K Ultrafine Displays. Die Bildqualität überzeugt dank IPS Panel und bietet auch ambitionierten Fotografen akkurate Farben. Punktabzug gibt es am nur 45 Watt starken USB-C Port. Bei der leistungsstarken 15 Zoll Pro Serie kann es unter Last vorkommen, das der Akku nur sehr langsam lädt.

Offiziell von Apple4 Sterne

LG Ultrafine 5K

LG Ultrafine 5K mit USB-C Support

Auflösung
Zoll-icon-nk
Panel-icon-nk
USB-C Output Watt
Auflösung
5120 x 2880
Größe
27 Zoll
Panel
IPS / 8 Bit + FRC
USB-C Output
85 Watt

Der Ultrafine 5K von LG wurde zusammen mit Apple speziell für das MacBook Pro 2016 entwickelt. Entsprechend ist die USB-C Unterstützung bei diesem Modell vorbildlich integriert. Wird das MacBook mit dem LG verbunden, so wird nicht nur das Bild in optimal skaliertem 5K (5120×2880) ausgegeben, sondern zeitgleich das MacBook mit bis zu 85 Watt aufgeladen. An drei weiteren USB-C/Thunderbolt 3 Ports (5 Gbit/s) lassen sich externe Geräte wie Tastatur, Maus oder Lautsprecher anschließen. Zeitgleich sind alle Geräte mittels Daisy Chain untereinander verbunden. Einen 3,5mm Kopfhörereingang hat LG leider weggelassen.

iMac Feeling am MacBook

Die Verarbeitung bietet wenig spektakuläres. Dunkelgraues Plastik und ein für heutige Verhältnisse breiter sowie tiefer Rahmen, bringen Apple Fans nicht in Begeisterung. Insbesondere in Anbetracht des hohen Preises und der Kooperation mit Apple, hätte LG hochwertigere Materialien und ein edleres Design wählen können. Ein Segen für iMac erfahrene dürfte der höhenverstellbare Standfuß sein. Eine Drehung um 90° (Pivot) ist leider nicht möglich. Der fehlende HDCP 2.2 Support dürfte bei dem Preis ebenfalls sauer aufstoßen. Eine integrierte Webcam und der Lichtsensor sind nette Dreingaben.

In Sachen Panel macht LG seinem Ruf alle Ehre. Mit einer Pixeldichte von 218 PPI bekommt der Anwender ein ähnlich knackiges Bild wie auf dem MacBook Pro in 15 Zoll (220 PPI). Das 27 Zoll große 60Hz IPS Panel bietet eine Farbtiefe von 8 Bit + FRC und kann so über 1.07 Milliarden Farben darstellen. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt. Ebenso der für Apple so wichtige DCI-P3 Farbraum. Perfekt also für Fotografen. Zum Adobe RGB sind leider keine offiziellen Angaben zu finden. Das Glossy Finish des Bildschirmes ähnelt dem des iMac. Durch die hohe Leuchtdichte von 500 cd/m², ist der 5K Ultrafine von LG auch in besonders hellen Umgebungen sehr gut einsetzbar.

Fazit: Wenn Geld eine eher untergeordnete Rolle spielt, so bietet der Ultrafine 5K von LG nahezu alles was das Apple Herz begehrt. Durch die perfekte Skalierung des Mac OS Betriebssystems stellt 5K auf 27 Zoll kein Problem dar. Allerdings sollten Mängel am etwas klobigen Design und der fehlende HDCP 2.2 Support beim Kauf bedacht werden.

Preis-Tipp4 Sterne

Lenovo ThinkVision P27h

Lenovo Thinkvision P27h Preis-Tipp

Auflösung
Zoll-icon-nk
Panel-icon-nk
USB-C Output Watt
Auflösung
2560 x 1440
Größe
27 Zoll
Panel
IPS / 8 Bit
USB-C Output
45 Watt

Für alle die einen USB-C Monitor für ihren Laptop benötigen, jedoch nur ein knappes Budget aufweisen können, ist der ThinkVision P27h von Lenovo eine interessante Alternative zu den teils deutlich teureren vorgestellten Exemplaren.

Zum kleinen Preis bietet der Monitor eine solide Ausstattung. Das blickwinkelstabile 8 Bit IPS Panel deckt den sRGB Farbraum zu 99% ab und eignet sich sehr gut für die Bildbearbeitung. Mit einer Auflösung von 2560 x 1440 kommt die Schärfe nicht an die eines 4K Monitors heran, liefert jedoch auf 27 Zoll ein überzeugendes Bild. Mit 350 cd/m² erreicht der Monitor von Lenovo eine durchschnittliche Leuchtdichte und ist für hellere Räume ebenfalls geeignet.

USB-C Leistung ausreichend für kleinere MacBook Pros

Mit 45 Watt liefert der USB-C Port leider nicht die Leistung, die das MacBook Pro zum schnellen Aufladen benötigt. Speziell bei den High-End Varianten mit I7 oder I9 Prozessor, kann es unter starker Auslastung vorkommen, das das Macbook Pro gerade so schnell geladen wird, das lediglich der Energieverbrauch des Akkus ausgeglichen wird. Mittels löblichen 4 x USB 3.0 A Ports lassen sich weitere Geräte am Monitor anschließen und in voller Geschwindigkeit mit dem Laptop nutzen. Weitere Anschlüsse: 2 x HDMI 1.4, 1 x DisplayPort 1.2 und 1 x Line-Out für Kopfhörer und Lautsprecher.

Am Design gibt es wenig zu bemängeln. Besonders der nur 8mm breite Bildschirmrahmen ist in dieser Preisklasse vorbildlich. Auch vorbildlich: Er lässt sich sowohl in der Höhe verstellen als auch neigen und drehen. Selbst die Nutzung in der 90° Pivot Drehung ist möglich. Die verwendeten Materialien bestehen aus schwarzem Kunststoff und wirken hochwertig. Integrierte Lautsprecher sucht man vergebens.

Fazit: Lenovo liefert mit dem ThinkVision P27h einen, in dieser Preisklasse, außerordentlich guten WQHD Monitor mit USB-C Support, der sich im Office Alltag sehr gut schlägt. Über das sehr gute IPS Panel mit 99% sRGB Farbraumabdeckung, freuen sich Fotografen ganz besonders. Zu bemängeln ist lediglich der, mit 45 Watt, zu schwache USB-C Port. Für voll ausgebaute 15 Zoll MacBook Pros ist die Leistung knapp bemessen. Eine klare Kaufempfehlung im Low-Budget-Bereich.