Die besten USB-C Monitore

Für MacBook Pro, MacBook Air & Windows Notebooks

Ein Kabel für alles! Daten-, Bild- und Tonübertragung bei gleichzeitiger Aufladung des Laptops über ein einziges Highspeed USB-C Kabel. So jedenfalls sieht das ideale Szenario aus. Doch kommt es häufig vor, das Monitore mit USB-C Anschluss doch nicht so problemlos funktionieren wie gedacht. Das Macbook wird nicht herunter gefahren und der Monitor bleibt an. Die Datenübertragung funktioniert nicht oder der Akku wird nicht geladen. Unsere Redaktion hat sich durch eine Vielzahl an neuartigen USB-C Monitoren gekämpft und die besten Geräte herausgesucht, die eine reibungslose Funktion zwischen Macbook, Bildschirm und angeschlossener Peripherie garantieren.

Mit den 2016er MacBook Modellen hat Apple beliebte Anschlüsse wie den MagSafe 2 Netzanschluss, Thunderbolt, USB A oder HDMI-Port rigoros gestrichen. In erster Linie deshalb, um die schnellere Verbreitung des USB-C Standards voranzutreiben. Doch wie sinnvoll ist es, dem edlen MacBook einen externen USB-C Monitor zu spendieren? Gehört Kabelsalat so der Vergangenheit an? Ob sich ein USB-C Monitor für Notebooks eignet, welche Vorteile sich dadurch ergeben und welche neuen Modelle dem MacBook würdig sind, erläutern wir in diesem Beitrag.

USB-C Monitore im Vergleich

Bester Allrounder
Videoschnitt
Profi Monitor
Schnäppchen
Vorschau
LG 27ul850-w
LG 34UC99
BenQ PD3220U
DELL P2219HC
Modell
LG 27UL850-W
LG 34UC99-W
BenQ PD3220U
DELL P2219HC
Kundenbewertung
Auflösung
3.840 × 2.160
3.440 x 1.440
3.840 x 2.160
1.920 x 1.080
Bildschirmgröße
27 Zoll
34 Zoll
32 Zoll
21,5 Zoll
Panel-Typ
IPS (matt) Flach
IPS (matt) Curved
IPS (matt) Flach
IPS (matt) Flach
USB-C Power
60 Watt
60 Watt
85 Watt
65 Watt
Bildwiederholrate
60Hz
60Hz
60Hz
60Hz
sRGB
99%
99%
100%
k.A.
Reaktionszeit
5ms
5ms
5ms
5ms
HDCP 2.2 (nur für 4K)
AMD FreeSync
Nvidia G-Sync
Pro & Contra
  • Sehr gute Preis-Leistung
  • Top für MacBook Pro
  • Blickwinkelstabil
  • Exzellente Farbwiedergabe
  • 10-bit IPS Panel mit 1.07 Milliarden Farben
  • USB-C mit 60 Watt Stromversorgung
  • Schmaler Rahmen & gute Verarbeitung
  • Kinderleichte Inbetriebnahme
  • Auch für Gaming geeignet
  • Nur 1x USB-C Anschluss
  • Top für Videoschnitt
  • IPS Panel mit 10-bit mit sehr guter Farbwiedergabe
  • Curved Monitor für Übersicht
  • 60 Watt Stromversorgung über USB-C
  • Blickwinkelstabil
  • AMD FreeSync für Gaming
  • Etwas geringe Leuchtdichte mit 300 cd/m²
  • Werkskalibrierter Profi Monitor für Foto- und Videographen
  • 85 Watt Stromversorgung über USB-C
  • 3x USB-C Ports
  • Blickwinkelstabiles 10-bit IPS Panel
  • Zahlreiche weitere Anschlüsse
  • W-LED Hintergrundbeleuchtung für präzise Farben
  • Homogene Ausleuchtung
  • Kein FreeSync oder G-Sync für Gaming
  • USB-C Monitor für unter 200 Euro
  • Sehr gute USB-C Integrierung mit 65 Watt Power Delivery
  • Schickes Design mit schlankem Rahmen
  • Zahlreiche Anschlüsse
  • Gute Farbtreue
  • Nur 250 cd/m² Leuchtdichte
  • Nicht gut für Gaming geeignet
Preis-Vorteil
Bester Allrounder
Vorschau
LG 27ul850-w
Modell
LG 27UL850-W
Kundenbewertung
Auflösung
3.840 × 2.160
Bildschirmgröße
27 Zoll
Panel-Typ
IPS (matt) Flach
USB-C Power
60 Watt
Bildwiederholrate
60Hz
sRGB
99%
Reaktionszeit
5ms
HDCP 2.2 (nur für 4K)
AMD FreeSync
Nvidia G-Sync
Pro & Contra
  • Sehr gute Preis-Leistung
  • Top für MacBook Pro
  • Blickwinkelstabil
  • Exzellente Farbwiedergabe
  • 10-bit IPS Panel mit 1.07 Milliarden Farben
  • USB-C mit 60 Watt Stromversorgung
  • Schmaler Rahmen & gute Verarbeitung
  • Kinderleichte Inbetriebnahme
  • Auch für Gaming geeignet
  • Nur 1x USB-C Anschluss
Preis-Vorteil
Videoschnitt
Vorschau
LG 34UC99
Modell
LG 34UC99-W
Kundenbewertung
Auflösung
3.440 x 1.440
Bildschirmgröße
34 Zoll
Panel-Typ
IPS (matt) Curved
USB-C Power
60 Watt
Bildwiederholrate
60Hz
sRGB
99%
Reaktionszeit
5ms
HDCP 2.2 (nur für 4K)
AMD FreeSync
Nvidia G-Sync
Pro & Contra
  • Top für Videoschnitt
  • IPS Panel mit 10-bit mit sehr guter Farbwiedergabe
  • Curved Monitor für Übersicht
  • 60 Watt Stromversorgung über USB-C
  • Blickwinkelstabil
  • AMD FreeSync für Gaming
  • Etwas geringe Leuchtdichte mit 300 cd/m²
Preis-Vorteil
Profi Monitor
Vorschau
BenQ PD3220U
Modell
BenQ PD3220U
Kundenbewertung
Auflösung
3.840 x 2.160
Bildschirmgröße
32 Zoll
Panel-Typ
IPS (matt) Flach
USB-C Power
85 Watt
Bildwiederholrate
60Hz
sRGB
100%
Reaktionszeit
5ms
HDCP 2.2 (nur für 4K)
AMD FreeSync
Nvidia G-Sync
Pro & Contra
  • Werkskalibrierter Profi Monitor für Foto- und Videographen
  • 85 Watt Stromversorgung über USB-C
  • 3x USB-C Ports
  • Blickwinkelstabiles 10-bit IPS Panel
  • Zahlreiche weitere Anschlüsse
  • W-LED Hintergrundbeleuchtung für präzise Farben
  • Homogene Ausleuchtung
  • Kein FreeSync oder G-Sync für Gaming
Preis-Vorteil
Schnäppchen
Vorschau
DELL P2219HC
Modell
DELL P2219HC
Kundenbewertung
Auflösung
1.920 x 1.080
Bildschirmgröße
21,5 Zoll
Panel-Typ
IPS (matt) Flach
USB-C Power
65 Watt
Bildwiederholrate
60Hz
sRGB
k.A.
Reaktionszeit
5ms
HDCP 2.2 (nur für 4K)
AMD FreeSync
Nvidia G-Sync
Pro & Contra
  • USB-C Monitor für unter 200 Euro
  • Sehr gute USB-C Integrierung mit 65 Watt Power Delivery
  • Schickes Design mit schlankem Rahmen
  • Zahlreiche Anschlüsse
  • Gute Farbtreue
  • Nur 250 cd/m² Leuchtdichte
  • Nicht gut für Gaming geeignet
Preis-Vorteil

1. LG 27UL850-W – Bester Allrounder USB-C 4K Monitor

LG 27UK850 W

Größe: 27 Zoll | Auflösung: 3.840 x 2.160 | Panel: IPS | USB-C Output: 60 Watt

Der 27UL850-W gehört zur 2019er Produktserie von LG und bietet als externer Monitor für das MacBook Pro / Air und Windows Laptops aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, was Ausstattung und technische Daten angeht. Für aktuell unter 600,- Euro, bietet das Gerät alles was das Herz begehrt und ist der nahezu optimale 4K Monitor für das MacBook Pro.

Mittels eines einzigen USB-C Kabels, lässt sich das MacBook (Pro) blitzschnell mit dem LG Display verbinden. Zeitgleich wird das MacBook mit Strom (60 Watt) versorgt und aufgeladen. Externe Geräte wie Tastatur, Maus, Festplatte, Lautsprecher und Co. lassen sich direkt am Bildschirm anschließen und sind gleichzeitig mit dem MacBook gekoppelt. Mit nur einem Kabel, ausgehend vom Laptop zum Bildschirm, wirkt der Schreibtisch super aufgeräumt.

Der schmale Rahmen mit mattem Finish wirkt hochwertig und minimalistisch zugleich. So kann der clean Look am Schreibtisch gewahrt werden. Anschlüsse für 1 x USB-C 3.0, 2 x USB A, 1 x DisplayPort 1.2, 2 x HDMI 2.0 und 1 x Kopfhörer finden sich auf der Rückseite. Mittels HDCP 2.2 Support ist das Anschauen von kopiergeschütztem 4K Filmmaterial (Netflix, Amazon Video) möglich. Die 2 x 5 Watt Lautsprecher lösen keine Begeisterung aus, sind jedoch fürs Filme schauen in Ordnung. AMD-FreeSync ist für Windows und Xbox Nutzer interessant.

Das 27 Zoll große blickwinkelstabile 60Hz IPS-Panel mit echten 10 Bit (8bit + FRC) und hochauflösender 4K Auflösung richtet sich eindeutig an semiprofessionelle Fotografen und ambitionierte Videoschnittexperten. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt. Damit sind akkurate Farben garantiert. Die Pivot Funktion ist für Programmierer interessant.

Eine nette Dreingabe ist der HDR10 Support. Mit einer Leuchtdichte von bis zu 400 cd/m², eignet sich der LG auch für hellere Räume. Echtes HDR benötigt zwar 1000 cd/m2, doch sind Unterschiede zu einem Monitor ohne HDR10 Support erkennbar.

  • Sehr guter Allrounder für Gaming, Bild, Video und Web
  • USB-C funktioniert problemlos mit MacBook
  • Hohe Farbtreue und Blickwinkelstabiliät
  • HDR10 Support mit bis zu 400 cd/m²
  • HDCP2.2 für 4K Amazon, Netflix & Blu-Ray
  • Schmaler Rahmen und edles Design
  • Nur 1 x USB-C Anschluss

Fazit: Mit einem zusätzlichen USB-C Port hätte die Anzeige auf einen zweiten Monitor erweitert werden können, ohne dass dafür ein weiterer Anschluss am Macbook belegt wird.

Für den Druckbereich reicht die Adobe RGB Farbraumabdeckung nicht ganz aus. Monitore mit 100% Adobe RGB Support spielen jedoch in einer ganz anderen Preisliga. Da die meisten Farbdrucker auch im sRGB Farbraum arbeiten, betrifft dieses Problem nur den professionellen Bereich. Ansonsten gibt es kaum was zu bemängeln. Aktuelle Technik, gute Ausstattung, problemlose Kommunikation zwischen Laptop, Bildschirm und angeschlossenen Geräten und ordentliche Verarbeitung. Was Preis-Leistung angeht, sicherlich mit das Beste was der USB-C Monitor Markt derzeit zu bieten hat.

Mehr InfosLG 27UL850-W

2. LG 34UC99-W – Breitbild Curved Monitor für Videoschnitt und mehr

LG 34UC99-W perfekt für Videoschnitt

Größe: 34 Zoll | Auflösung: 3.440 x 1.440 | Panel: IPS | USB-C Output: 60 Watt

Mit dem 34 Zoll großen Panel, einer Auflösung von 3.440 x 1.440 und einem Seitenverhältnis von 21:9, bietet der LG34UC99-W eine um 32% breitere Bildfläche als vergleichbare 16:9 Geräte. Gerade für den Videoschnitt bieten Ultra-Wide Bildschirme einen bemerkenswerten Mehrwert. In der Breite lässt sich auf der Videotimeline deutlich mehr darstellen und gleichzeitig bearbeiten. Doch nicht nur für den Videoschnitt macht das breite Panel Sinn. Mehrere Webseiten, langer html-Code, Textdokumente und andere Anwendungen lassen sich hervorragend nebeneinander darstellen. Die Zuordnung geschieht spielend einfach mit der mitgelieferten Software von LG.

Das Panel des 34UC99-W ist im Curved Verfahren hergestellt, was eine Art „Surround-Effekt“ um den Anwender generiert. Dies führt zu einer verbesserten Wahrnehmung seitlicher Bildanteile. Obendrein bietet das verbaute 8 Bit + FRC IPS-Panel eine sehr gute Blickwinkelstabilität. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt, was ihn perfekt für die semiprofessionelle Bildbearbeitung macht. Punktabzug gibt es an der Leuchtdichte. Mit 300 cd/m² eignet sich der Bildschirm nicht für sehr helle Umgebungen.

Der einzige USB-C Anschluss an der Rückseite liefert 60 Watt und lädt das MacBook zuverlässig auf. Angeschlossene Hardware am Monitor wird gleichzeitig mit dem Laptop gekoppelt. Weitere Anschlüsse: 2 x USB-A 3.0, 2 x HDMI 2.0, 1 x DisplayPort 1.2 und 1 x Line-Out für Kopfhörer und Lautsprecher.

Das Design ist LG typisch schlicht gehalten. Ein schmaler Rahmen lässt den Bildschirm edel wirken. Der gebogene Standfuß in silbernem Metall Look findet inzwischen bei vielen LG Modellen Verwendung und hat sich längst bewährt. Der Ultra-Wide Monitor lässt sich sowohl in der Höhe verstellen als auch neigen.

  • Gute Preis-Leistung
  • Sehr gutes 10-bit IPS-Panel mit 99% sRGB
  • Großartig für Final Cut Pro bzw. Videoschnitt
  • LGs ausgereifte Software für den Desktop
  • Gute Blickwinkelstabilität
  • Sehr guter USB-C Support am MacBook
  • 300 cd/m² für sehr helle Räume evtl. nicht ausreichend

Fazit: Der 34UC99-W ist besonders für alle Anwender sinnvoll, die gerne mit mehreren Fenstern arbeiten und viel mit Videoschnitt oder Musikproduktion zu tun haben. Das Curved Panel liefert einen guten Überblick und vereinfacht die Nutzung von Multitasking Anwendungen merklich. Auch das Anschließen und gleichzeitige Betreiben von zwei Computern ist im Split Screen problemlos möglich. LGs hauseigene Desktop/Fenster Management Software leistet einen großartigen Dienst. Das MacBook harmoniert über USB-C sehr gut mit Monitor und angeschlossener Peripherie und bereitet dabei keine Probleme.

3. BenQ PD3220U – Werkskalibrierter 4K Profimonitor für Apple User

BenQ PD3220U

Größe: 32 Zoll | Auflösung: 3.840 x 2.160 | Panel: IPS | USB-C Output: 85 Watt

Viele Photographen, Videographen, Designer, Produzenten und Künstler setzen auf das stylische und vor allem leistungsstarke MacBook Pro. Vor allem deshalb, weil Apple die Pro Reihe mit überdurchschnittlich guten Bildschirmen ausstattet. Der Switch auf ein externes Display wird häufig mit einer Einbüßung in der Bildqualität bezahlt.

Genau diesem Problem hat sich BenQ mit dem formschönen PD3220U gewidmet. Ein schmaler Rahmen, sehr gute Verarbeitung und die Spacegraue Farbgebung wirken, zusammen mit dem MacBook, äußerst stylisch und minimalistisch zugleich. Dies ist kein Zufall. BenQ hat den 4K Monitor laut eigenen Aussagen speziell für das MacBook Pro designed.

Der PD3220U richtet sich vor allem an Profis. Das werkskalibrierte 10-bit IPS-Panel deckt den sRGB Farbraum zu 100% ab. Der für Apple User wichtige DCI-P3 Fabraum wird zu 95% abgedeckt und ist standardmäßig aktiviert. Das Bild gleicht out of the box dem eines MacBook Pro Bildschirmes. Selbst der Adobe RGB Farbraum wird mit 87% sehr gut abgedeckt.

Der USB-C Port liefert dem MacBook Pro 85 Watt und lädt es somit zuverlässig auf. Über zwei weitere Thunderbolt 3 Anschlüsse lassen sich weitere Geräte mittels Daisy-Chain untereinander verbinden. Zudem spendiert BenQ dem PD3220U zwei HDMI 2.0 Ports, einen DisplayPort 1.4 und drei USB-A 3.1 Ports.

Gaming ist auf dem 4K Monitor von BenQ zwar möglich. Speziell dafür ist er allerdings nicht ausgelegt. Denn FreeSync oder G-Sync sind nicht mit an board. Eine Bildwiederholrate von 60Hz und die Reaktionszeit von 5ms sind Durchschnitt.

  • Werkskalibrierter Profi Monitor für Foto- und Videographen
  • Blickwinkelstabiles 10-bit IPS Panel
  • W-LED Hintergrundbeleuchtung für präzise Farben
  • USB-C lädt MacBook Pro mit 85 Watt auf und funktioniert vorbildlich
  • Zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse
  • Kein FreeSync oder G-Sync Support für Gaming

Fazit: Der PD3220U von BenQ richtet sich vor allem an Profis die Wert auf präzise, akkurate Farben und eine hohe Bildqualität legen. Die USB-C Funktion ist vorbildlich integriert und funktioniert zusammen mit den Thunderbolt 3 Anschlüssen tadellos. Entsprechend hochpreisig ist die Anschaffung. Wer auf Thunderbolt 3 und den M-Mode (MacBook-Mode für MacBook ähnliche Farben) verzichten kann, greift zum halb so teuren PD3200U.

Mehr Infos: BenQ PD3220U

4. Dell P2219HC – 22 Zoll Full-HD Schnäppchen

Dell P2219HC

Größe: 21,5 Zoll | Auflösung: 1.920 x 1.080 | Panel: IPS | USB-C Output: 65 Watt

4K ist in aller Munde. Schärfer, größer, besser. Doch nicht jeder kann oder möchte aus finanziellen Gründen auf den Ultra-HD Zug aufspringen. Für viele Anwendungen ist Full-HD immer noch ausreichend. Besonders bei einem kleinen Bildschirm. Genau hierfür kommt der stylische P2219HC infrage.

Das 21,5 Zoll große 8-bit IPS-Panel löst mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und liefert so eine Pixeldichte von 102PPI. Zum Vergleich: Ein 27 Zoll 4K Monitor besitzt eine Pixeldichte von 163PPI. Damit liefert der Dell dennoch ein scharfes und ansehnliches Bild. Dank IPS-Technologie ist die Blickwinkelstabilität sehr gut. Die Leuchtdichte von 250 cd/m² geht für einen 22 Zöller in Ordnung. In sehr hellen Räumen kann es allerdings zu Problemen kommen. Für aufwendiges Gaming ist das Display mangels FreeSync oder G-Sync Support weniger geeignet.

Der USB-C Port liefert dem MacBook und anderen USB-C Laptops ausreichende 65 Watt. An den beiden seitlich vorhandenen USB-A 3.0 Anschlüssen lassen sich weitere Geräte anschließen und kommunizieren so mit dem über USB-C verbundenen Laptop. Auf der Unterseite des P2219HC finden sich zudem 2 x USB-A 2.0, 1 x HDMI 1.4 und 1 x DisplayPort 1.2. Das Design ist Dell typisch minimalistisch und stylisch zu gleich. Der Slim-Bezel Rahmen lässt den Bildschirm größer wirken als er ist.

  • USB-C Monitor für unter 200 Euro
  • Sehr gute USB-C Integrierung mit 65 Watt Power Delivery
  • Schickes Design mit schlankem Rahmen
  • Zahlreiche Anschlüsse
  • Nur 250 cd/m² Leuchtdichte
  • Nicht geeignet für aufwendiges Gaming (kein FreeSync / G-Sync)

Fazit: Wer sich mit Full-HD und 22 Zoll zufrieden gibt, erhält mit dem P2219HC von Dell ein wahres Schnäppchen. Der USB-C Port ist sehr gut integriert und liefert mit 65 Watt auch Leistung für die MacBook Pro Serie. Zu bemängeln ist die etwas geringe Leuchtdichte von 250 cd/m², was bei 22 Zoll jedoch in Ordnung ist. Zu diesem Preis ist der Dell ein echtes Schnäppchen.

5. LG 32UL950-W – Alternative zum BenQ PD3220U für Gamer (4K)

LG 32UL950-W

Größe: 32 Zoll | Auflösung: 3.840 x 2.160 | Panel: Nano-IPS | USB-C Output: 60 Watt

Das LG sehr gute Monitore herstellen kann, bewiesen die Südkoreaner oft genug. Nicht umsonst sind Monitore und Fernsehgeräte von LG mit die am häufigsten verkauften Geräte am Markt. 

Mit dem 32UL950-W richtet sich LG einmal mehr an Profis. Kalibriert, liefert das Nano-IPS Panel eine sehr natürliche und ausgewogene Farbwiedergabe und ist mit einer Abdeckung des sRGB Farbraumes von 100% optimal sowohl für alltägliche Anwendung, als auch für die semi-professionelle Bildbearbeitung geeignet. Für den Druckbereich ist der Adobe RGB Farbraum mit 85% vermutlich nicht ausreichend genug. Der für Apple so wichtige DCI-P3 wird mit 97,7% hervorragend abgedeckt. 

Der USB-C Anschluss liefert 60 Watt für das Aufladen von MacBook und Co. Einige MacBook Nutzer berichten von Problemen bei der Bilddarstellung über USB-C, während andere einen reibungslose Funktion bejahen. In unserem Test lief die Übertragung zwischen dem MacBook Pro 15″ 2018 und dem LG 32UL950-W problemlos. Unter Vollast wird das Gerät allerdings nicht schnell genug aufgeladen. Bei Problemen gewährleistet Amazon eine problemlose Rückgabe oder Umtausch.

Für PC- und Konsolengamer ist die schnelle Reaktionszeit von 5 Millisekunden erfreulich. Dank des geringen Input-Lags kommen Eingaben über Tastatur, Maus oder Gamepad verzögerungsfrei am LG an. AMD FreeSync wird zwischen 40Hz und 60Hz unterstützt. Fällt die Framerate darunter, kann es zu Rucklern kommen. Nvidia Grafikkarten werden zwar offiziell nicht unterstützt. Im „Ultimate“ Modus mit aktiviertem FreeSync funktionieren Modelle der Reihe 10xx und 20xx jedoch meist problemlos.

Der IPS-Glow lässt sich auch bei diesem Gerät nicht vermeiden. In alltäglicher Nutzung ist der Effekt für viele jedoch kaum bis nicht wahrnehmbar.

  • Top Allrounder für Foto, Video, Web & HDR-Gaming an PC- & Konsolen
  • Sehr gute Farbraumabdeckung für sRGB und DCI-P3
  • AMD FreeSync für Gaming
  • Berichte von Problemen mit dem MacBook
  • Teuer

Fazit: Wer mit seinem Monitor Bild- und Videobearbeitung auf hohem Nivea betreiben, jedoch nicht auf das Zocken verzichten möchte, kann bedenkenlos zum 32UL950-W von LG greifen. Die sehr gute Abdeckung des sRGB und DCI-P3 Farbraumes, zusammen mit den Gaming-Eigenschaften (FreeSync), machen ihn zum sehr guten Allrounder. Leider berichten einige Nutzer von Problemen mit dem USB-C Port und dem MacBook. Günstig ist der Bildschirm nicht.

Mehr Infos: LG 32UL950-W

6. Samsung C34H892 – Breitbildmonitor für Video- und Musikproduktion

Samsung C34H892

Größe: 34 Zoll | Auflösung: 3.440 x 1.440 | Panel: VA | USB-C Output: 45 Watt

Der C34H892 von Samsung richtet sich mit seinem großen 34 Zoll Curved VA-Panel an Videoschnittprofis, die Wert auf möglichst viel Platz und Übersicht legen. Multitasking Anwendungen profitieren von der Breite am meisten. Egal ob Videoschnitt, Musikproduktion oder Office Anwendungen. Das ständige Umschalten zwischen Fenstern entfällt meist vollständig. Mit bis zu drei Fenstern nebeneinander, lässt es sich vorzüglich arbeiten.

Anhand der Wölbung des Bildschirms, ist auch an den Seiten stets eine gute Übersicht gegeben. Mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln bietet er, trotz einer Bildschirmbreite von 81 Zentimetern, ein gestochen scharfes Bild.

Auch wenn Samsung den C34H892 offiziell als Allround-Monitor bewirbt, zeigt sich in Tests schnell, dass das blickwinkelstabile VA-Panel eine gute sRGB Farbraumabdeckung von 87% aufweist. Der Monitor eignet sich somit auch für Fotografen, die Wert auf akkurate Farben legen. Für den Druckbereich wird die Adobe RGB Farbraumabdeckung von nur 62% jedoch zu gering sein.

Die Leuchtdichte wird von Samsung mit 300 cd/m² angegeben, welche in Tests sogar überschritten (~330 cd/m²) wird. Damit sollte das Bild auch in hellen Räumen gut sichtbar bleiben. Bei direkter Sonneneinstrahlung könnte die Leuchtdichte allerdings zu gering sein.

Die Ausleuchtung wirkt im Bericht zum C34H890 (baugleich zum C34H892) von Hardwareluxx äußerst homogen, wobei an den Ecken leichtes aber nicht sichtbar störendes Aufleuchten auftreten kann. Das Panel liefert bis zu 100Hz, AMD FreeSync Support und ist mit 4ms sehr reaktionsschnell. Somit steht auch dem Gaming nichts im Weg.

Der C34H892 von Samsung liefert 45 Watt über den USB-C Port und versorgt so jedes Gerät mit Power. Auch wenn die notwendigen 85 Watt für das MacBook Pro 15 Zoll nicht geliefert werden, wird der Akku bei geringer Last geladen. Als weitere Anschlüsse sind vorhanden: 1 x HDMI 1.4, 1 x DisplayPort 1.2, 3 x USB-3.0-A.

An der Ergonomie gibt es nichts auszusetzen. Der Bildschirm lässt sich drehen, neigen und um 135 Millimeter in der Höhe verstellen. Eine Pivot-Funktion ist nicht vorgesehen. Das Design ist Samsung typisch schlicht und edel gehalten. Die verwendeten Materialien sind als hochwertig anzusehen. Durch den schlanken Rahmen wirkt der Bildschirm am Arbeitsplatz äußerst ansprechend und macht eine sehr gute Figur.

  • Gute Preis-Leistung
  • Sehr gut für Videoschnitt
  • Curved Monitor für gute Übersicht
  • Große Bildfläche
  • Gute Farbtreue
  • Arbeitet zuverlässig mit dem MacBook zusammen
  • 45 Watt über USB-C nicht genug zum Aufladen für MBP 15" bei Vollast
  • 8-bit Panel ohne FRC

Fazit: Der C34H892 von Samsung leistet sich kaum Schwächen und ist ein guter Monitor für die Videobearbeitung, Musikproduktion, Office und Co. Die ausgewogene Ausleuchtung des Panels ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit bei Monitoren. Eine gute Farbdarstellung, in Kombination mit der riesigen Bildfläche, machen den Monitor perfekt für aufwendige Arbeiten die viel Platz in Anspruch nehmen. Für die professionelle Bildbearbeitung könnte die geringe Abdeckung des sRGB (87%) und Adobe RGB (62%) Farbraumes allerdings nicht ausreichend sein. Preislich ein gutes Schnäppchen, bekommt der Nutzer hier sehr gute Technik für sein Geld. Bedacht werden sollte die Bildschirmbreite von satten 81 Zentimetern.

7. LG Ultrafine 5K – 2019er Modell in Zusammenarbeit mit Apple

LG Ultrafine 5K

Größe: 27 Zoll | Auflösung: 5.120 x 2.880 | Panel: IPS | USB-C Output: 85 Watt

Der Ultrafine 5K von LG wurde zusammen mit Apple speziell für die Bedürfnisse von Apple User entwickelt. Entsprechend ist die USB-C Unterstützung bei diesem Modell vorbildlich integriert. Wird das MacBook mit dem LG verbunden, so wird nicht nur das Bild in perfekt skaliertem 5K (5.120 x 2.880) ausgegeben, sondern zeitgleich das MacBook mit bis zu 85 Watt aufgeladen. An drei weiteren USB-C/Thunderbolt 3 Ports (5 Gbit/s) lassen sich externe Geräte wie Tastatur, Maus oder Lautsprecher anschließen. Zeitgleich sind alle Geräte mittels Daisy-Chain untereinander verbunden. Einen 3,5mm Kopfhörereingang hat LG leider weggelassen.

Die Verarbeitung bietet wenig spektakuläres. Dunkelgraues Plastik und ein für heutige Verhältnisse breiter sowie tiefer Rahmen, bringen Apple Fans nicht in Begeisterung. Insbesondere in Anbetracht des hohen Preises und der Kooperation mit Apple, hätte LG hochwertigere Materialien und ein edleres Design wählen können. Ein Segen für iMac erfahrene dürfte der höhenverstellbare Standfuß sein. Eine Drehung um 90° (Pivot) ist leider nicht möglich. HDCP 2.2 Support ist im neuen 2019er Modell integriert. Eine integrierte Webcam und der Lichtsensor sind nette Dreingaben.

In Sachen Panel macht LG seinem Ruf alle Ehre. Mit einer Pixeldichte von 218 PPI, bekommt der Anwender ein ähnlich knackiges Bild wie auf dem MacBook Pro in 15 Zoll (220 PPI). Das 27 Zoll große 60Hz IPS Panel bietet eine Farbtiefe von 8 Bit + FRC und kann so über 1.07 Milliarden Farben darstellen. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt. Ebenso der für Apple so wichtige DCI-P3 Farbraum. Perfekt also für Fotografen. Zum Adobe RGB sind leider keine offiziellen Angaben zu finden. Das Glossy Finish des Bildschirmes ähnelt dem des iMac. Durch die hohe Leuchtdichte von 500 cd/m², ist der 5K Ultrafine von LG auch in besonders hellen Umgebungen sehr gut einsetzbar.

  • 85 Watt Stromversorgung über USB-C
  • 3x USB-C Ports
  • 5K Auflösung
  • 10-bit IPS Panel mit exzellenter Farbwiedergabe
  • Gute Ausleuchtung und Blickwinkelstabilität
  • Hohe Leuchtdichte mit 500 cd/m²
  • Integrierte Webcam
  • Dicker Rahmen und klobiges Design
  • Teuer

Fazit: Wenn Geld eine eher untergeordnete Rolle spielt, so bietet der Ultrafine 5K von LG nahezu alles was das Apple Herz begehrt. Durch die perfekte Skalierung des Mac OS Betriebssystems stellt 5K auf 27 Zoll kein Problem dar. Allerdings sollten Mängel am etwas klobigen Design bedacht werden. Der HDCP 2.2 Support wurde beim neuen Modell integriert. Die USB-C Integrierung ist auch bei diesem Modell vorbildlich.

8. Dell S2719DC – Ultradünner stylischer WQHD Bildschirm

Dell-S2719DC

Größe: 27 Zoll | Auflösung: 2.560 x 1.440 | Panel: IPS | USB-C Output: 45 Watt

Es gibt zwar keinen vernünftigen Grund, nicht auf den 4K Ultra-HD Zug aufzuspringen. Besonders nicht beim hervorragend skalierenden Mac OS. Doch wer sich aktuell auch mit 1440p (2.560×1.440) zufrieden gibt, für den bietet Dell mit dem S2719DC einen außerordentlich flachen WQHD Monitor mit nahezu randlosem InfinityEdge-Display und USB-C Support.

Das elegante Design schmiegt sich der Apple Produktlinie nahtlos an und sorgt für eine edle und aufgeräumte Optik am Arbeitsplatz. Sowohl die Rückseite, als auch das schlanke Standrohr und der Standfußblock bestehen aus einer eleganten Metalloberfläche im silbernen Look. Der Standfuß wird fest mit dem Monitor verbunden geliefert. Entsprechend findet sich keine Möglichkeit, den Monitor mittels VESA Anschluss an eine Wand zu montieren. An Ergonomie fehlt dem Dell die Höhenverstellung und eine Pivot Funktion. Der Bildschirm lässt sich lediglich neigen.

Die Anschlüsse für 1 x HDMI, 1 x USB-C, 2 x Downstream USB 3.0 Typ A, 1 x Line Out für Kopfhörer und Lautsprecher befinden sich auf der Rückseite des Bildschirmes. Sie lassen sich sehr gut erreichen. Alle Bedienelemente befinden sich auf der Unterseite des Monitors. Dell packt ein HDMI- und ein USB-C Kabel mit in den Karton. Lautsprecher sind im Monitor keine integriert. 

Der USB-C Port leistet 45 Watt und lädt das MacBook auf. Für das MacBook Pro ist die Leistung nicht hoch genug (61 Watt 13 Zoll / 85 Watt 15 Zoll) um es rasch aufzuladen. So verdoppelt sich die Aufladezeit nahezu. Peripherie wird nur dann aufgeladen, wenn der Monitor entweder eingeschaltet, oder im StandBy Betrieb läuft. Wird der Bildschirm per Power-Taste ausgeschaltet, liefert der USB-C Port keinen Strom.

Das Sahnestück des S2719DC ist das blickwinkelstabile 27 Zoll große und HDR fähige 60Hz IPS-Panel, welches Dell als „dünnsten Monitor der Welt“ bewirbt. Und in der Tat ist der Bildschirm unglaubliche 7 Millimeter dünn. Im Vergleich: Das iPhone 7 misst 7,1 Millimeter in der Tiefe. Die Breite des Rahmens an der Vorderseite beträgt jeweils nur 6 Millimeter.

Das Panel selbst besitzt eine matte Oberfläche. Die Leuchtdichte von 400 cd/m² ist selbst für helle Räume ausreichend genug. Mit einer Farbtiefe von 8-bit kann der Bildschirm 16,7 Millionen Farben darstellen. Der sRGB Farbraum wird zu 99% abgedeckt. Adobe RGB zu 85%. Für die Hobbyfotografie mehr als ausreichend. Beim beworbenen HDR handelt es sich nicht um echtes HDR10 sondern um Dell eigenes HDR. Trotzdem liefert er im HDR Modus eine beeindruckende Leuchtdichte von 600 cd/m².

  • Elegantes Design & dünner Rahmen (6mm)
  • Sehr gute sRGB Farbraumabdeckung von 99%
  • IPS-Panel mit naturgetreuen Farben
  • Gute Leuchtdichte von 400 cd/m²
  • 45 Watt am USB-C Port könnte für starke Laptops nicht ausreichen

Fazit: Wer einen ultradünnen Monitor mit edlem Design sucht, macht mit dem S2719DC nichts falsch. Die WQHD Auflösung weiß mit einer Pixeldichte von 109 PPI zu gefallen, liefert jedoch nicht die Schärfe eines 4K Displays. Die Bildqualität überzeugt dank IPS-Panel und bietet auch ambitionierten Fotografen akkurate Farben. Punktabzug gibt es am nur 45 Watt starken USB-C Port. Bei der leistungsstarken 15 bzw. 16 Zoll MacBook Pro Serie kann es unter Last vorkommen, das der Akku nur sehr langsam bzw. gar nicht lädt.

9. Lenovo ThinkVision P27h – Günstiger WQHD USB-C Monitor

Lenovo ThinkVision P27h

Größe: 27 Zoll | Auflösung: 2.560 x 1.440 | Panel: IPS | USB-C Output: 45 Watt

Für alle die einen USB-C Monitor für ihren Laptop benötigen, jedoch nur ein knappes Budget aufweisen können, ist der ThinkVision P27h von Lenovo eine interessante Alternative zu den teils deutlich teureren vorgestellten Exemplaren.

Zum kleinen Preis bietet der Monitor eine solide Ausstattung. Das blickwinkelstabile 8-Bit IPS-Panel deckt den sRGB Farbraum zu 99% ab und eignet sich sehr gut für die Bildbearbeitung. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 kommt die Schärfe nicht an die eines 4K Monitors heran, liefert jedoch auf 27 Zoll ein überzeugendes Bild. Mit 350 cd/m² erreicht der Monitor von Lenovo eine durchschnittliche Leuchtdichte und ist für hellere Räume ebenfalls geeignet.

Mit 45 Watt liefert der USB-C Port leider nicht die Leistung, die das große MacBook Pro zum schnellen Aufladen benötigt. Speziell bei den High-End Varianten mit I7 oder I9 Prozessor, kann es unter starker Auslastung vorkommen, dass das Macbook Pro gerade so schnell geladen wird, das lediglich der Energieverbrauch des Akkus ausgeglichen wird. Mittels löblichen 4 x USB 3.0 A Ports lassen sich weitere Geräte am Monitor anschließen und in voller Geschwindigkeit mit dem Laptop nutzen. Weitere Anschlüsse: 2 x HDMI 1.4, 1 x DisplayPort 1.2 und 1 x Line-Out für Kopfhörer und Lautsprecher.

Am Design gibt es wenig zu bemängeln. Besonders der nur 8mm breite Bildschirmrahmen ist in dieser Preisklasse vorbildlich. Auch vorbildlich: Er lässt sich sowohl in der Höhe verstellen als auch neigen und drehen. Selbst die Nutzung in der 90° Pivot Drehung ist möglich. Die verwendeten Materialien bestehen aus schwarzem Kunststoff und wirken hochwertig. Integrierte Lautsprecher sucht man vergebens.

  • Sehr gute Preis-Leistung
  • USB-C funktioniert problemlos
  • Schmaler Rahmen
  • 99% sRGB
  • Hohe Blickwinkelstabilität und gute Ausleuchtung
  • 45 Watt am USB-C Port nicht optimal für starke Laptops

Fazit: Lenovo liefert mit dem ThinkVision P27h einen in dieser Preisklasse außerordentlich guten WQHD Monitor mit USB-C Support, der sich im Office Alltag sehr gut schlägt. Über das sehr gute IPS-Panel mit 99% sRGB Farbraumabdeckung, freuen sich Fotografen ganz besonders. Zu bemängeln ist lediglich der, mit 45 Watt, zu schwache USB-C Port. Für voll ausgebaute 15 Zoll MacBook Pros ist die Leistung knapp bemessen. Eine klare Kaufempfehlung im Low-Budget-Bereich.

Warum USB-C?

Dem USB-C Port gehört die Zukunft, daran besteht kein Zweifel. Er soll der universelle beidseitig anwendbare ovale Anschluss für zukünftige Geräte werden. Dazu zählen PCs, Laptops, Smartphones, Tablets, Monitore und andere Peripherie. Der USB-C Anschluss bietet nicht nur überragende Transferraten und unkompliziertes „Plug-and-Play“, sondern er soll in Zukunft jeden erdenklichen Anschluss an jeglicher Hardware, unabhängig vom Hersteller, ersetzen. Dazu gehört der Stromanschluss, USB A/B 2.0/3.0, Micro USB, HDMI, DisplayPort, MHL, Thunderbolt und viele weitere.

USB-C – Vorteile für das MacBook

USB C Typ KabelSo sehr sich die Beschwerden bei frustrierten Kunden über die fehlenden Anschlüsse häufen, so sehr sollte Apple Dank für die Förderung des USB-C Ports gebühren. Denn die Vision „Ein Kabel für alles“ ist diesen Schritt wert. Die Vorteile für das MacBook sind bereits jetzt ersichtlich:

  1. Das MacBook mit jedem USB-C Monitor ganz simpel mit einem einzigen Kabel verbinden (von uns getestetes und empfohlenes USB-C Kabel). Selbst in hoher 5K Auflösung. Alle restlichen Geräte wie Maus, Keyboard, Lautsprecher und andere Peripherie können am Monitor angeschlossen werden und sind so automatisch mit dem MacBook gekoppelt.
  2. Es lässt sich an allen USB-C Ports aufladen. Beidseitig. Mit jedem USB-C Ladegerät. Am Zigarettenanzünder im Auto. Selbst mit einer Powerbank! Allein diese Möglichkeit bietet unglaubliche Mobilität.
  3. Geräte mit USB-C Anschluss lassen sich untereinander nutzen. Ein SD-Karten-Leser für den Mac lässt sich auch an einem Android Handy oder Windows PC anschließend und nutzen. So auch Mäuse oder Tastaturen.
  4. Datenübertragungsraten von bis zu 40 Gbit/s sind problemlos möglich.
  5. Zu guter Letzt, jedes beliebige USB-C Kabel kann praktisch für alles verwendet werden. Der Lightning Anschluss am iPhone und iPad wird früher oder später ebenfalls durch USB-C ersetzt. Schluss also mit teuren Kabeln und Adaptern von Apple.

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